Mentoringprogramm

Der Blick über den Tellerrand:
Das Mentoringprogramm - Management in der Gesundheitswirtschaft

Schon Kinder lernen am Modell, indem sie sich Vorbilder suchen. Sie orientieren sich an Menschen, denen sie vertrauen und die mehr Lebenserfahrung haben als sie. Solche Wegbegleiter bereichern später auch die berufliche Entwicklung.

In ihrem Mentoringprogramm stellt die B. Braun-Stiftung ihren Teilnehmern bewusst einen erfahrenen Berater aus einem anderen Berufsfeld zur Seite. Von ihm erhalten die Mentees zusätzliche Impulse für ihre berufliche Weiterentwicklung zur Führungspersönlichkeit.

Das Mentoringprogramm qualifiziert ambitionierte Nachwuchsführungskräfte aus der Gesundheitswirtschaft für weitere Managementaufgaben. Kernelemente des Programms sind die Vermittlung von Wissen, die Entwicklung eines Unternehmenskonzepts, die Erarbeitung von Lösungen in interprofessionellen Teams und die Verbindung mit einem Mentor.

Es findet in Zusammenarbeit mit der Schweizer Careum Stiftung statt. 

 

„Das Mentoringprogramm gibt viele Denkanstöße. Die bunte Mischung der Teilnehmer aus den Bereichen Pflege, Medizin und Management schafft viele Vernetzungsmöglichkeiten und interessante Diskussionen.“

– Ansgar Jonietz, Mentee aus 2014.

Nachstehend aufgeführte Kriterien sind für die Bewerbung zu erfüllen: 

  • Nachwuchskraft in der Gesundheitswirtschaft aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich
  • mindestens einjährige Berufserfahrung
  • anstreben einer Führungsposition
  • „gut“ abgeschlossenes Hochschulstudium
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse

 

Ihre Bewerbung muss folgende Unterlagen enthalten:

  • Motivationsanschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugniskopie des Abschlusses
  • ein Empfehlungsschreiben des aktuellen Arbeitgebers

 

Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen ausschließlich online unter http://www.editorialmanager.com/bbst/ ihre Unterlagen ein.

Bitte wählen Sie als Bewerber auf das Mentoringprogramm den Reiter "REGISTIERUNG" aus und geben Ihre Daten ein. Beim Einloggen bitten wir Sie sich als "Autor" einzuloggen.

An sieben Seminarwochenenden informieren ausgewiesene Experten über relevante Themen der Gesundheitswirtschaft: Ethik und Ökonomie, Führung, sektorenübergreifende und häusliche Versorgung, Innovationen, Krankenhausfinanzierung oder Risikomanagement. Sie vermitteln den Teilnehmern Lösungsansätze für eine Patientenversorgung, die die Herausforderungen einer Gesellschaft mit mehr chronisch kranken Menschen bewältigen muss.

Eine wichtige Kernkompetenz ist interprofessionelles Denken. Um dies zu trainieren, erarbeiten die Teilnehmer in interdisziplinären Kleingruppen Businesspläne für fiktive oder reale Unternehmen in der Gesundheitsversorgung. Diese Unternehmen sollen Probleme lösen und können profitable oder gemeinnützige Ziele verfolgen. So entwickeln die Teilnehmer gemeinsam unkonventionelle Konzepte und vertiefen Erlerntes.
 

Die Stiftung sucht für jeden Teilnehmer einen passenden Mentor aus einem anderen Berufsfeld aus. Die Mentees lernen so andere Zusammenhänge kennen und knüpfen wichtige Kontakte.

Unter den Mentoren sind bekannte Gesundheitspolitiker, Direktoren großer Krankenhäuser, Gesundheitsökonomen von Hochschulen, Manager aus der Industrie, aus Krankenkassen und Verlagen.

Nicht selten ergeben sich zwischen den Mentees und ihren Mentoren über die Programmlaufzeit hinaus langfristige Verbindungen.

 

Zum Abschluss geht es auf Studienfahrt in ein anderes europäisches Land. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, ein anderes Gesundheitssystem kennenzulernen, ein Krankenhaus zu besuchen und mit renommierten Kennern zu diskutieren. In diesem Rahmen dürfen die Mentees ihre Business Pläne präsentieren, die den Fragen von Mitabsolventen und Mentoren standhalten müssen.

Die Teilnehmer bleiben über die B. Braun-Stiftung Community in Verbindung. Auf diese Weise ist bereits ein lebendiges Netzwerk junger Führungskräfte aus der Gesundheitswirtschaft entstanden, das viele Möglichkeiten des Austauschs bietet. Die B. Braun-Stiftung pflegt das Netzwerk mit regelmäßigen Veranstaltungen.