Wissenschaft und Forschung

Fördermittel für Forschungs- und Pflegeforschungsprojekte 

Es sind nicht immer nur die großen Projekte, die allein das Gesundheitswesen voranbringen. Die B. Braun-Stiftung fördert bewusst junge Wissenschaftler mit kleineren, erfolgsversprechenden Forschungsvorhaben - im besonderen auf dem Gebiet der Medizintechnik. Denn gerade am Anfang der Karriere ist die finanzielle Unterstützung besonders wichtig. 

Stichtag für die Bewerbungen sind der 30. Juni und 31. Dezember eines jeden Jahres.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen online unter http://www.editorialmanager.com/bbst/ ein.

Unvollständige Anträge können nicht berücksichtig werden und führen zur Ablehnung.

Bitte beachten Sie, dass wir Anträge auf Förderungen ausschließlich über unser Online-System entgegennehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Vergaberichtlinien

Gefördert werden experimentelle Forschungsprojekte mit direktem klinischen Bezug zu Humanmedizin und Medizintechnik.

Zielgruppe der Forschungsförderung ist der/die wissenschaftliche, klinisch orientierte Nachwuchswissenschaftler/in (mind. abgeschlossenes Hauptstudium).

Naturwissenschaftlich medizinische Grundlagenforschung wird in der Regel nicht gefördert. 

Es kann eine Forschungsbeihilfe für

  • laufende Sachmittel (Verbrauchsmaterialien, Reisekosten, sonstige Sachmittel)

in Einzelfällen auch für:

  • wissenschaftliches- und sonstiges Personal
  • einmalige Sachmittel (Geräte und Apparate, Literatur, sonstige einmalige Anschaffungen)

beantragt werden.

Diese Beihilfen werden in Form einer einmaligen Geldzuwendung, deren Höhe auf max. 30.000,00 Euro für ein einzelnes Projekt begrenzt ist, zur Verfügung gestellt. Bei Beantragung von Fördermitteln für Geräte und Apparaturen, die in Verbindung mit einem Forschungsprojekt stehen, ist die Vorlage eines Angebotes erforderlich. 

Ihre Bewerbung muss folgende Unterlagen enthalten:

  • kurze, möglichst aussagefähige Zusammenfassung des Projektes
  • ausführliche Projektbeschreibung
  • eigene Vorarbeiten zum Thema (evtl. Publikationsliste)
  • detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan (Gliederung nach Personalmitteln, laufende Sachmittel, einmalige Sachmittel)
  • Referenzen zweier Persönlichkeiten, die den Antrag befürworten, wovon eine außerhalb Ihres Hauses tätig sein sollte (schriftliche Stellungnahme)
  • Kostenvoranschlag des Gerätes bzw. der Apparatur (nicht älter als sechs Wochen) 

Alle Anträge werden in einem geblindeten Peer-Review Verfahren von neutralen Fachgutachtern geprüft. Die Gutachter richten sich bei der Bewertung nach den von der B. Braun-Stiftung erarbeiteten Kriterien:

Zielgruppe der Forschungsförderung der B.Braun Stiftung ist der wissenschaftliche, klinisch orientierte Nachwuchs, dem es durch die B.Braun-Stiftung möglich wird erste eigenständige Schritte zu gehen oder bereits angefangene Projekte abzuschließen. Die B. Braun-Stiftung fördert den klinischen Forscher, der aufgrund der Anforderungen durch klinische Tätigkeit, Forschung und Lehre besonders beansprucht wird. Dieser Forschertyp ist aus Sicht der Stiftung jedoch besonders geeignet, relevante Fragen zu erkennen, Schnittstellen zu besetzen und die Beantwortung voranzutreiben.

Originalität, wissenschaftliche Expertise und wissenschaftliche Bedeutung für das jeweilige Fach müssen gegeben sein. Hierfür kann bei ersten Projekten auch die Expertise der Arbeitsgruppe stehen, so dass deutlich wird, dass das notwendige Wissen im Umfeld des Antragstellers verfügbar ist. Diese Expertise muss in dem Antrag deutlich werden. Entsprechend sind Hintergrund, Hypothese, Arbeitsplan, Kostenplan, Votum der Ethik- bzw. Tierschutzkommission klar darzulegen. Eine Darstellung der relevanten Arbeiten in dem jeweiligen Gebiet ist ebenso notwendig wie eine klare Darstellung der bisherigen Arbeiten des Antragstellers oder seiner Arbeitsgruppe.

Die B.Braun-Stiftung fördert klinische Forschung bzw. Forschung mit eindeutigem klinischen Bezug.

Ein deutlicher Projektbezug der Forschung sollte erkennbar sein. Daher werden in der Regel v.a. Verbrauchsmittel, aber auch kleinere Personal- oder Investitionskosten anfallen. Folglich sind Projekte bei denen es alleinig um Investitionsgüter oder Personaleinstellung geht nicht im Fokus der Förderung.

Sorgfalt in der Antragerstellung und Kostenplanung sind Voraussetzungen für eine Bewilligung des Antrages, der in begründeten Ausnahmefällen auch in englischer Sprache verfasst werden kann.

Entsprechend dem bereits Dargelegten hat es die B. Braun-Stiftung bislang nicht als Zielrichtung gesehen Vorhaben zu fördern, die deutlich grundlagenorientiert waren, die der Fortführung einer etablierten Institutsrichtung dienten oder eben lediglich Teil eines umfangreichen Gesamtprojektes waren und bei der ein Antrag also z. B. auf eine Gerätebeschaffung oder eine zusätzliche Bereitstellung von Personal abzielte. Auch ist es nicht das Ziel, bereits hochgradig etablierte Forscher in den Genuss einer Förderung kommen zu lassen, da diesen der Weg in die Förderung durch DFG oder ERC offen steht.

Mit einer Entscheidung über einen Antrag ist frühestens Ende September (Stichtag 30.06.) oder Ende März (Stichtag 31.12.) zu rechnen.