Home   |  Kontakt
 
Home > Veranstaltungen > Fortbildung für Pflegende > Veranstaltungsrückblick

Veranstaltungsrückblick

  • 37. Fortbildung für Pflegende am 02. Oktober 2015 in Kassel

  • Alle Informationen rund um die 38. Fortbildung für Pflegende am 07. Oktober 2016 und den Veranstaltungsrückblick 2015 finden Sie ab dem 23. Oktober 2015 unter

    http://fortbildung-fuer-pflegende.de/

     

    Ein Tag für die Pflege:
    Experten sehen in Pflegenden großes Potenzial: Differenzierung und deutliche Zunahme der Fachlichkeit kennzeichnen die Zukunft.

    Das diesjährige Programm der 37. Fortbildung für Pflegende reichte von berufspolitischen Fragen von heute und der Zukunft über Infektionsprävention, aktuelle Pflegethemen und Kommunikation. Die Vorträge zeigten, wie facettenreich der Pflegeberuf ist, und wie er im Hinblick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen an Bedeutung gewinnen wird. „Die Pflege verfügt über ein großes Potenzial, die Behandlung von Patienten sicherer und auch wirtschaftlicher zu gestalten. Das gilt es weiter auszubauen“ sagte der Geschäftsführer der B. Braun-Stiftung, Prof. Dr. Alexander Schachtrupp, in seiner Begrüßungsrede. Die Fortbildung für Pflegende gilt als eines der besucherstärksten Pflegesymposien im deutschsprachigen Raum.

    „Die Pflege wird in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen können und müssen.“ Prof. Christel Bienstein der Universität Witten/Herdecke hat in ihrem Eröffnungsvortrag den Zuhörern des bis auf den letzten Platz gefüllten Kongress Palais dargelegt, welche Herausforderungen auf sie zukommen werden: „Differenzierung und deutliche Zunahme der Fachlichkeit kennzeichnen die Zukunft “, sagte die Pflegewissenschaftlerin. Rasch fortschreitende Veränderungen erforderten einen Skill- und Gratemix, die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und neue Versorgungsformen mit zu gestalten.

    Für diese Herausforderung muss heute bereits die Grundlage geschaffen werden. Das forderte der Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR) Andreas Westerfellaus in seinem Vortrag zur Gesundheitsreform und den Konsequenzen in der Pflege. Allerdings gebe es von der Bundesregierung keine Strategie, wie sie den dramatischen Fachkräftemangel lösen wolle. „Menschen pflegen Menschen, und das in allen Sektoren und Lebenslagen. Dazu brauchen wir eine ausreichende Anzahl an Fachkräften - mit hoher Qualifikation und entsprechender Honorierung“, forderte Westerfellhaus. Sonst würden alle Gesundheitsreformen im Ansatz scheitern.

    „Zum Pflegeberuf gehört auch, für sich selbst zu sorgen“. Professor Sabine Wicker, Leiterin des Betriebsärztlichen Dienstes des Universitätsklinikums in Frankfurt erläuterte in ihrem Vortrag, wie das Pflegepersonal das Infektionsrisiko für sich, und damit auch für ihre Patienten, minimieren kann. „Mitarbeiter im Gesundheitswesen haben eine erhöhte Infektionsgefährdung“, erklärte die Betriebsärztin. Einen besonderen Stellenwert nehme die Vermeidung nosokomialer Infektionen ein. Die Abteilungen Krankenhaushygiene und Arbeitsmedizin müssten das gemeinsame Ziel der Infektionsprävention verfolgen. Denn Mitarbeiterschutz sei Patientenschutz, Patientenschutz sei Mitarbeiterschutz. Wicker nannte als wichtige Maßnahmen Impfungen, Postexpositionsprophylaxe, sichere Instrumente zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen, Schutzausrüstung wie Handschuhe, Mundschutz, Schutzkittel, Verhaltensprävention und konsequente Wissensvermittlung über nosokomiale Infektionen.

    Wie das gehen kann, ohne in Aktionismus zu verfallen, der alle Akteure nur verunsichert, hat Hygienespezialist und Antibiotic Stewardship-Experte (DGKH) Bernd Gruber aus Osnabrück erklärt: „Hygiene Management in Institutionen des Gesundheitswesens wird immer wichtiger“, sagte der Experte. Wichtig sei, die für den Infektionsschutz als notwendig identifizierten Maßnahmen stringent umzusetzen. Das Personal müsse schon bei Aufnahme in ein Krankenhaus bzw. bei Erstkontakt die Risikofaktoren eines Patienten erkennen und dann spezielle Hygienemaßnahmen bis hin zur Isolierung einleiten. Außerdem empfahl er in der eigenen Einrichtung Daten zu Infektionen zu erheben, und bei Bedarf weitere Maßnahmen daraus abzuleiten.

    Auch in der Pflege zentralvenöser Zugänge geht es darum, Infektionsrisiken zu reduzieren. Oliver Rothaug aus Göttingen, berichtete über die Gefahren im Umgang mit dem ZVK. „Über nicht benutzte Lumina, die Kathetereintrittstelle und die Katheterfixierung können Bakterien in den Körper gelangen“, erklärte der Intensivpfleger. Er empfahl korrekte Händehygiene, Einhaltung der Regeln der Asepsis, Tunnel- statt Nahtfixierung, Vermeidung von Manipulationen am Katheter sowie Desinfektion der Punktionsstelle – und den ZVK sofort zu ziehen, wenn er nicht mehr benötigt werde.

    Ein sonst in der Öffentlichkeit wenig diskutiertes Thema fand ebenfalls in der Veranstaltung Platz: die Pflege von Menschen mit Migrationshintergrund. 15,4 Millionen Menschen aus anderen Kulturkreisen leben in Deutschland, von denen viele, wenn sie krank werden, aufgrund religiöser Unterschiede andere Pflegerituale brauchen. „In Sprachbarrieren, Glaubensprinzipien und kulturellen Unterschieden liegen die größten Herausforderungen für die Pflege“, erklärte Ali Celik aus Krefeld in seinem Vortrag zur kultursensiblen Pflege. So sollten Muslime unter fließendem Wasser gewaschen und möglichst gleichgeschlechtlich gepflegt werden.

    Gerade Prophylaxen sind ein Pflegethema, bei dem die Expertise der Pflegenden besonders wichtig ist. Gabriele Bartoszek vom Institut für Pflegewissenschaften aus Halle gab ein Update zur Evidenz: „Wir müssen unsere Rituale und das Gelernte hinterfragen und klären, was wirklich wirksam ist.“ Mit einigen Mythen müsse man abschließen.

    In dem mit Spannung erwarteten letzten Vortrag ging so manchem im Saal ein Licht auf. In „Ich bin dein Patient, sprich menschlich mit mir!“ ging es um Menschlichkeit und Zuwendung. Gesprächstherapeutin Sandra Mantz gab Tipps zur authentischen Kommunikation mit dem Patienten. „Seien Sie präzise und ehrlich“, riet Mantz.

    Die 38. Fortbildung für Pflegende findet am 7. Oktober 2016 statt. Mit der Fortbildung für Pflegende möchte die B. Braun-Stiftung ihren Beitrag zur Qualifizierung von Pflegenden leisten und ihnen den Austausch mit Referenten und Kollegen ermöglichen. Die Programmplanung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Redaktion von Deutschlands größter Pflegefachzeitschrift „Die Schwester Der Pfleger“.

  • 36. Fortbildung für Pflegende am 19. September in Kassel

  • 35. Fortbildung für Pflegende am 20. September 2013

  • Mehr als 1.300 Teilnehmer kamen am 20. September zur 35. Fortbildung für Pflegende nach Kassel, um sich über die neuesten Entwicklungen des Pflegealltags zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Damit war das besucherstärkste Pflegesymposium in Deutschland auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.

    Den Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung bildete die Aufführung des Films „Leiden schafft Pflege“. Eine Dokumentation über das Leben und Wirken Schwester Liliane Juchlis aus Zürich, die die Entwicklung, Professionalisierung und Lehre der Pflege im gesamten deutschsprachigen Raum entscheidend geprägt hat. „Pflege ist ein faszinierender Beruf, der immer wieder neu gestaltet werden kann. Und ich spüre ganz deutlich: Es tut sich derzeit so viel.“, so ihre Botschaft, die sie den Anwesenden mit auf den Weg gab.

    Presse

    Flyer 35. Fortbildung für Pflegende

    Fotoimpressionen der 35. Fortbildung für Pflegende

    Live-Mitschnitte der 35. Fortbildung für Pflegende

  • 34. Fortbildung für Pflegende am 19. Oktober 2012

  • "Wieder eine Super-Veranstaltung", lobten die Pflegenden ihre Fortbildungsveranstaltung, zu der die B. Braun-Stiftung zum 34. Mal eingeladen hatte. Über 1.600 Teilnehmer waren am 19. Oktober 2012 der Einladung nach Kassel gefolgt.

    Bewährt hat sich für Uta Meurer, Geschäftsführerin der B. Braun-Stiftung, die Mischung des Programms mit Referaten zur Gesundheits- und Berufspolitik, zu pflegerisch-medizinischen Fachthemen sowie zum richtigen zwischenmenschlichen Umgang mit den Patienten. Weitere Informationen zur 34. Fortbildung für Pflegende:

    Presse

    Flyer 34. Fortbildung für Pflegende

    Fotoimpressionen der 34. Fortbildung für Pflegende

    Live-Mitschnitte der 34. Fortbildung für Pflegende
  • 32. Fortbildung für Pflegende am 3. September 2010

  • Mehr als 1.600 Pflegende aus allen Teilen Deutschlands kamen am 3. September 2010 zur 32. Fortbildung für Pflegende ins Kongress Palais Kassel. Das war das Rekordergebnis der jährlich stattfindenden Veranstaltung der B. Braun-Stiftung. „Das Programm ist wieder toll“, sagte eine Lehrerin für Pflegeberufe, die zusammen mit ihren Pflegeschülern die Fortbildung bereits zum vierten Mal besucht. „Hier wird ein breites, gut durchdachtes Themenspektrum angeboten, das pflegerische Themen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Mit dieser kostenfreien Veranstaltung werden wir als Pflegende wirklich verwöhnt.“

    Flyer, 32. Fortbildung für Pflegende

    Fotoimpressionen der 32. Fortbildung für Pflegende

    Live-Mitschnitte der 32. Fortbildung für Pflegende

  • 31. Fortbildung für Pflegende am 4. September 2009

  • Mit 1.300 Teilnehmern war die 31. Fortbildung für Pflegende wieder einmal bundesweit die größte Veranstaltung für das Pflegepersonal in Krankenhäusern und Altenheimen. Die B. Braun-Stiftung hatte dazu am 4. September in das Kongress Palais nach Kassel eingeladen.

    Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, dass keine Berufsgruppe vom gesellschaftlichen Wandel so betroffen ist wie die Pflege. Die B. Braun-Stiftung sieht es als ihre originäre Aufgabe an, die Pflegenden durch die Unterstützung von Fort- und Weiterbildung bei diesem Wandel zu unterstützen.

    Flyer, 31. Fortbildung für Pflegende

    Fotoimpressionen der 31. Fortbildung für Pflegende

    Live-Mitschnitte der 31. Fortbildung für Pflegende

  • 29. Fortbildung für Pflegende am 31. August 2007

  • Pflege ist ein Beruf mit Zukunft, geprägt von wachsenden Herausforderungen

    Das zeigte die 29. Fortbildung für Pflegende, zu der die B. Braun-Stiftung Melsungen eingeladen hatte. 1400 Kranken- und Altenpflegende waren aus allen Teilen Deutschlands in das Kongress Palais nach Kassel gekommen. Das ist die größte Fortbildungsveranstaltung für Pflegende in Deutschland. Der Bedarf an qualifizierten Pflegenden wird steigen, denn die Patienten, die ins Krankenhaus kommen, sind immer schwerer erkrankt, während die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt die Zahl der Pflegenden steigen lässt. Schließlich müssen Kliniken und Heime ihre Behandlungsprozesse stets verbessern und neue Aufgaben anders verteilen, um mit den knappen Mitteln wirtschaftlicher umzugehen. Dafür brauchen sie qualifiziertes Personal.
     
    Flyer, 29. Fortbildung für Pflegende

  • 26. Fortbildung für Pflegende am 10. September 2004 in Baunatal

  • Jahr für Jahr bietet die B. Braun-Stiftung Melsungen eine Fortbildung für Pflegende an, Jahr für Jahr ist das Teilnehmer-Interesse riesengroß. So auch Anfang September, als wieder knapp 1000 Pflegende der Einladung in die Baunataler Stadthalle folgten, um sich durch Vorträge namhafter Referenten für ihren Arbeitsalltag anregen zu lassen.