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LEADERSHIP - Erfahrungen teilen - Führungskompetenzen stärken

Ein kommunikativer Workshop für die Alumni der B. Braun-Stiftung

Am 14. März 2013 lud die B. Braun-Stiftung zu einem interkommunikativen Workshop „Leadership: Erfahrungen teilen, Führungskompetenzen stärken“ ein. Die Veranstaltung fand am Rande des diesjährigen DRG-Forums im März in Berlin statt.

Zu den Teilnehmern zählten 150 Mentoren, ehemalige Mentee, die nunmehr als Alumni kamen, und die Absolventen der Seminarreihen Expertise in Leadership für Ärzte und Pflegende.

Durch die Initiativen der B. Braun-Stiftung für jüngere Führungskräfte in der Gesundheitswirtschaft entstand ein Netzwerk von Mitarbeitern aus Krankenhäusern - seien es Ärzte, Pflegende oder Manager -, aber auch aus Industrie, Krankenkassen und Hochschulen. Sowohl die jungen Mitglieder des Netzwerks, als auch die erfahrenen Highpotentials und Meinungsführer nutzen den Kreis von Mentee, Alumni und Mentoren nicht nur zum inhaltlichen Austausch, sondern auch als Kontaktbörse und Karriereschmiede.

Fesselnd war der Beitrag von dem Leiter der Abteilung Flugsicherheit der Lufthansa, Manfred Müller. Er verglich die Führungsstruktur und Fehlerkultur im OP mit jener in der Luftfahrtindustrie. Letztere hat systematisch eine Fehleranalyse betrieben und gelangte zum Ergebnis, dass die überwiegende Zahl der Fehler „systemisch“ bedingt ist, d. h. durch Abläufe, in denen es durch Stress, schlecht organisierte Prozesse und fehlende Kommunikation zu Fehlern kommt. Die Luftfahrt reagierte darauf durch die Änderung der Abläufe, durch das Training der Prozesse und eine andere Fehlerkultur. Wer Fehler entdecke oder begehe, soll dafür nicht bestraft werden, denn er solle  sie ja offenbaren. Vor allem aber müsse klar sein,  dass der höhere Dienstrang keine Fehlerfreiheit des Funktionsträgers garantiere. Wichtig sei ferner, dass die Kommunikation im Team niemals abreißen dürfe.

Durch ihre Authentizität und Glaubwürdigkeit beeindruckte Dr. Bernadette Tillmanns-Estorf, die Direktorin der B. Braun Unternehmenskommunikation. Sie schilderte ein Unternehmen, das nach Ganzheitlichkeit strebt in der Verantwortung für Produkte, Kunden und Mitarbeiter. Nicht zuletzt die Eigentümerstruktur als Familienunternehmen versetze B. Braun in die Lage zu einem solch verantwortungsbewußten Handeln. Denn B. Braun sei nicht gegensätzlichen Zielen verpflichtet, die fremde Kapitalgeber einbringen könnten. B. Braun gehe es nicht um schnelles, sondern um gesundes Wachstum. Unter Frau Tillmanns-Estorfs Leitung hat B. Braun den Claim Sharing Expertise entwickelt.

Die Veranstaltung in Berlin war ein Beweis mehr dafür, dass diese Unternehmenskultur tatsächlich gelebt wird. Denn auch der Vorstandsvorsitzende Professor Dr. Heinz-Walter Große war dabei. Er teilte sein Wissen mit den jungen Führungskräften und forderte zugleich in regen Diskussionen deren Meinung ein. Professor Große war vom Geist des Workshops so inspiriert, dass er seine Zusage gab, zum  nächsten Alumni-Seminar der Nachwuchsführungskräfte im November im Kloster Haydau einen Impulsvortrag zu halten.

 

Fotoimpressionen der Veranstaltung: