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Unsere Presseinformationen auf einen Blick

28.04.2017

"Was hab ich?" entwickelt Standard-Enlassbrief und macht ihn so für alle Patienten verfügbar

„Was hab‘ ich?“ erhält Geld aus dem Innovationsfonds. Mit den Fördergeldern wird das gemeinnützige Dresdner Unternehmen eine automatisierten patientenverständlichen Entlassbriefes entwickeln.

Startschuss für neues „Was hab‘ ich?“-Forschungsprojekt.  Wie das Unternehmen berichtet, sollen patientenfreundliche Entlassbriefe zum Standard eines jeden Entlassmanagements deutscher Krankenhäuser werden. Dafür plant das Dresdner Sozialunternehmen eine automatisierte Variante und wird dafür im Rahmen des Innovationsfonds gefördert.

Bereits seit Herbst 2015 bietet „Was hab‘ ich?“ an einer Pilotklinik ihren Patientenbrief an. Patienten erhalten dort nach dem Krankenhausaufenthalt zusätzlich zum Entlassbrief eine leicht verständliche Version mit individuellen Informationen zu Diagnosen, durchgeführten Untersuchungen, zum Medikamentenplan und zu gesundheitsförderlichem Verhalten. Noch werde - so das Unternehmen - jeder Patientenbrief manuell durch die bei „Was hab‘ ich?“ hauptamtlich beschäftigten Ärzte erstellt. Doch um den Brief allen Patienten bzw. Krankenhäusern zur Verfügung stellen zu können, muss er automatisiert bzw. massentauglich gemacht werden. "Bis jetzt wurden etwa 1.400 Patientenbriefe manuell für die Patienten der Pilotklinik erstellt. Die „Was hab‘ ich?“-Ärzte benötigen pro Brief aktuell etwa eine Stunde – mit der automatisierten Erstellung  könnte diese Zeit komplett eingespart werden", erklärt Geschäftsführer Ansgar Jonietz, der in 2016 das Mentoringprogramm der B. Braun-Stiftung für Nachwuchsführungskräfte durchlaufen hat.

 Im Juli 2017 wird nach eigenen Aussagen mit der Arbeit an dem automatisierten Patientenbrief begonnen. Die Evaluation des Forschungsprojekts übernimmt der Bereich Allgemeinmedizin der Technischen Universität Dresden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der Bundesregierung fördert mit dem Innovationsfonds neue Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekte. Jährlich stehen dafür 300 Millionen Euro bereit, die von den gesetzlichen Krankenkassen und dem Gesundheitsfonds getragen werden.

 

Kontakt "Was hab ich":
Beatrice Brülke
Tel. (0351) 418890-0
beatrice.bruelke@washabich.de