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Unsere Presseinformationen auf einen Blick

14.04.2016

2. Plenumveranstaltung zum "Wert von Medizinprodukten" nimmt Änderungen zur Nutzenbewertung von Medizinprodukten unter die Lupe

Der Wert von Medizinprodukten: Prof. Mühlbacher, Hochschule Neubrandenburg, berichtet über erste Ergebnisse aus seinem Forschungsprojekt. Gast Dr. Reed Johnson, USA, nimmt Stellung zum FDA-Ansatz.

Berlin/Melsungen. Der Wert von Medizinprodukten wird am 20. April auf einer Plenumveranstaltung in Berlin diskutiert. Hintergrund ist die seit 1. Januar im Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) in Kraft getretene Neuordnung der Nutzenbewertung von Medizinprodukten. Prof. Mühlbacher von der Hochschule Neubrandenburg berichtet über erste Ergebnisse aus seinem Forschungsprojekt. Weiteres Thema der Plenumveranstaltung sind „Multiple Endpunkte in der Nutzenbewertung von Medizinprodukten mit invasivem Charakter.“ Die Veranstaltung informiert zudem über die Nutzenbewertung in den USA und Europa. Als "special guest" nimmt Dr. Reed Johnson, USA, Stellung zum FDA-Ansatz. Darüber hinaus sind Vertreter des BMG, der Medizintechnologieunternehmen, der Gesundheitspolitik aufgefordert, über den Stand der Diskussion zu berichten.

Durch das zum 1. Januar 2016 in Kraft getretene „Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-VSG) wurde mit dem §137h SGB V eine „Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse“ und besonders invasivem Charakter sowie neuem theoretisch-wissenschaftlichem Konzept eingeführt. Ähnlich wie bereits im ambulanten Sektor wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheiden, ob die eingeschlossenen Medizinprodukte im Krankenhaus eine besondere Erstattung erzielen bzw. überhaupt eingesetzt werden. Die am 17.03.2016 vom G-BA verabschiedete Verfahrensanweisung spricht davon, dass „ein Nutzen als hinreichend belegt“ gelten oder das „Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative“ aufweisen müsse. Noch ist offen, welche Parameter und Zielkriterien er benötigt, um eine Entscheidung über den Nutzen eines Mediziproduktes treffen zu können. Unklar ist auch, wie sich ein Wert für Krankenhäuser, Kostenträger und Patienten ergeben kann.

Diese Veranstaltung zum „Wert von Medizinprodukten“ ist Teil eines gemeinsamen Forschungsprojektes des Instituts für Gesundheitsökonomie und Medizinmanagement der Hochschule Neubrandenburg und der B. Braun-Stiftung in Melsungen. Die B. Braun-Stiftung ist gemeinnützig und unabhängig. Zweck der Stiftung ist die Förderung des Nachwuchses in der öffentlichen Gesundheitsversorgung und der Forschung. In diesem Zusammenhang fördert die Stiftung auch den Bereich Medizintechnologie.

Die Veranstaltung findet im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin-Mitte statt. Sie ist kostenlos.

Anmeldung per Mail an: igm@hs-nb.de

Direktlink zum Programm / zur Anmeldung: